Key Facts
Ausrüstung
- Trailrunning-Schuhe
- Laufvest
Routenverlauf
Tourenbericht
Die Idee
Vier Gipfel, ein Feierabend. Das Eigenthal liegt nah, die Runde ist kompakt – und Lucy braucht keine lange Überzeugungsarbeit. Die Quadrologie: Hüenerhubel, Ochs, Studberg, Rägeflüeli. Vier Namen, die sich besser anhören als jeder Meetingkalender.
Start in Stäfeli
Der Parkplatz beim Stäfeli in Schwarzenberg auf gut 1200 m ist noch von der Sonne beschienen, als wir losziehen. Die ersten Meter führen durch lichten Wald, der Boden ist trocken und griffig – ein angenehmer Einstieg. Dass das nicht die ganze Wahrheit der heutigen Bedingungen ist, zeigt sich bald.
Restschnee – mehr als erwartet
In den Nordlagen beginnt ab dem Hüenerhubel der Restschnee. Was von unten harmlos aussieht, entpuppt sich als kompakte, teils eisige Unterlage, auf der die Trailschuhe kaum Halt finden. Der direkte Weg weicht einem vorsichtigeren, der die Sonnenseiten sucht. Lucy nimmt es gelassener als Timo.
Beim Ochs auf gut 1600 m liegt noch deutlich mehr Schnee. Die letzten Meter zum Gipfel erfordern Konzentration – kein technisches Gelände, aber rutschig genug, um respektvoll damit umzugehen. Die Aussicht von oben entschädigt: Pilatus, Rigi, im Süden die schneebedeckten Voralpen.
Studberg und Rägeflüeli
Nach dem Ochs wird das Terrain freundlicher. Der Studberg liegt auf einem offenen Kamm, der Schnee ist hier weggeschmolzen, der Boden feucht aber laufbar. Das Tempo zieht wieder an.
Der Rägeflüeli bildet den letzten der vier Gipfel – kleiner als der Ochs, aber mit einer ruhigen, abgeschiedenen Stimmung, die am späten Nachmittag besonders gut passt. Die Sonne steht jetzt tief, das Licht ist warm und lang, das Eigenthal liegt still unter uns.
Fazit
Eine klassische Feierabendrunde, die sich als etwas ambitionierter herausgestellt hat als geplant – aber genau so soll es sein. Der Restschnee hat sie langsamer gemacht und aufmerksamer. Vier Gipfel, 12.5 km, 822 Höhenmeter, zurück beim Auto kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Die Quadrologie ist abgehakt.