Key Facts
Routenverlauf
Tourenbericht
Die Idee
Drei Juragrate, ein Tag. Was als spontane Idee begann – alle markanten Kletterrouten zwischen Selzach und dem Ravellen in einem einzigen Ausflug zu verbinden – wurde zu einem der schönsten Tage des Jahres. Lucy war sofort dabei.
Brüggligrat (4c)
Den Auftakt macht der Brüggligrat bei Selzach. Die Route ist gut abgesichert und bietet trotz moderater Schwierigkeit einige knifflige Stellen, die Aufmerksamkeit verlangen. Die Aussicht über das Mittelland beim Ausstieg macht die frühe Morgenstunde vergessen.
Balmfluh Ostgrat (4a)
Der Wechsel zur Balmfluh bei Günsberg dauert nicht lange. Der Ostgrat ist etwas plattig, die Griffe weniger ausgeprägt als am Brüggligrat – technisch subtiler, aber stimmungsvoll. Auf dem Grat liegt die Sonne schon direkt, was den Fels angenehm warm macht.
Ravellengrat (T5)
Den Abschluss bildet der Ravellengrat bei Oensingen. Als T5 ist er mehr alpines Gelände als klassische Klettertour – die Exposition und das griffige Gestein erzeugen dennoch ein starkes Berggefühl. Ein würdiger Abschluss für einen langen Tag.
Fazit
Drei verschiedene Charaktere, drei verschiedene Stimmungen – und das alles an einem einzigen Apriltag. Die Kombination funktioniert perfekt: Die Abstiege sind kurz, die Zustiege überschaubar, und zwischen den Graten bleibt genug Zeit zum Verschnaufen. Definitiv wiederholenswert.